Sicherheit & Qualität

Verantwortung für Mensch, Umwelt und Versorgungssicherheit

Wir geben Sicherheit - wir leben Sicherheit! Die sichere Lagerung und die verlässliche Verfügbarkeit der Pflichtnotstandsreserven stehen im Mittelpunkt der Arbeit der ELG Group. Gleichzeitig stellt man sicher, dass die gelagerten Produkte die geltenden Qualitätsanforderungen, Umweltstandards und marktrelevanten Vorgaben erfüllen.

Dabei schützt die ELG Group Menschen und Umwelt. Sie richtet ihre Anlagen und Prozesse auf eine sichere Lagerung aus und überprüft ihre Sicherheits- und Umweltstandards laufend.

Das HSEQ-Managementsystem verbindet Qualität, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit zu einem ganzheitlichen Ansatz. Die international anerkannten Managementsysteme ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 bilden dafür den Rahmen. Durch klare Verantwortlichkeiten, systematische Risikobewertung, messbare Ziele und kontinuierliche Verbesserung werden unsere Leistungen laufend weiterentwickelt.

Das Managementsystem ist nach folgenden international anerkannten Normen zertifiziert:

DIN EN ISO 9001:2015 für Qualitätsmanagement
DIN EN ISO 14001:2015 für Umweltmanagement
DIN EN ISO 45001:2018 für Arbeitssicherheit

Health – Gesundheit fördern

Gesunde Arbeitsbedingungen sind die Grundlage für nachhaltige Leistungsfähigkeit.
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Die ELG schützt und fördert die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen durch Prävention, arbeitsmedizinische Betreuung und die laufende Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Dabei berücksichtigt sie körperliche und arbeitsplatzbezogene Belastungen frühzeitig.

Schwerpunkte: Prävention · Arbeitsmedizin · Ergonomie · Gesundheitsvorsorge

Safety & Security – Sicherheit gewährleisten

Sicherheit hat bei der ELG höchste Priorität.
Die ELG schützt Mitarbeiter:innen, Partnerunternehmen, Anlagen und das Umfeld durch klare Sicherheitsstandards, technische und organisatorische Maßnahmen sowie regelmäßige Schulungen und Übungen. Risiken werden systematisch bewertet und durch geeignete Maßnahmen reduziert.

Schwerpunkte: Arbeitssicherheit · Anlagensicherheit · Notfallvorsorge · Security

Environment – Umwelt schützen

Der verantwortungsvolle Umgang mit Umwelt und Ressourcen ist Teil des täglichen Handelns.
Die Anlagen und Prozesse der ELG werden so betrieben und weiterentwickelt, dass Umweltbelastungen möglichst vermieden und Ressourcen effizient eingesetzt werden. Risiken für Boden, Wasser und Umwelt werden systematisch überwacht und reduziert.

Schwerpunkte: Gewässerschutz · Emissionen · Ressourceneffizienz · Störfallvorsorge

Quality – Qualität sichern

Qualität bedeutet für die ELG verlässliche Prozesse und sichere Versorgung.
Durch klar definierte Abläufe, regelmäßige Kontrollen und kontinuierliche Verbesserungen wird sichergestellt, dass die eingelagerten Produkte und unsere Dienstleistungen die festgelegten Anforderungen erfüllen. Dabei stehen Verlässlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Versorgungssicherheit im Mittelpunkt.

Schwerpunkte: Produktqualität · Prozessqualität · Verfügbarkeit · kontinuierliche Verbesserung

Informationsblatt
ANFRAGEN

Sie benötigen weitere Informationen zu Sicherheit, Qualität oder den damit verbundenen Maßnahmen der ELG?

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PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine große Gruppe chemischer Stoffe, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften – wie Wasser-, Fett- und Schmutzabweisung – in vielen industriellen und alltäglichen Anwendungen eingesetzt wurden. Dazu zählen unter anderem Feuerlöschschäume, Textilien oder technische Produkte.

PFAS sind sehr beständig und bauen sich in der Umwelt nur äußerst langsam ab. Deshalb werden sie heute intensiver untersucht und strenger reguliert.

Am Standort wurden PFAS weder hergestellt noch als Prozessstoff für die Lagerung von Erdöl eingesetzt. Bei vorgeschriebenen Feuerlöschübungen kamen in der Vergangenheit damals zugelassene PFAS-haltige Löschschäume zum Einsatz.

Die ELG Group stellt hier den aktuellen, fachlich geprüften Kenntnisstand, Kontaktmöglichkeiten und weitere Aktualisierungen bereit.

Bei Untersuchungen am Tanklager Lannach wurden erhöhte PFAS-Werte im Untergrund und Grundwasser festgestellt. Die ELG hat am Standort keine PFAS hergestellt oder als Prozessstoff eingesetzt. Bei vorgeschriebenen Feuerlöschübungen kamen in der Vergangenheit damals zugelassene PFAS-haltige Löschschäume zum Einsatz.

Die ELG stimmt die weiteren Untersuchungen sowie die Vorbereitung geeigneter Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen eng mit den zuständigen Behörden und Fachstellen ab.

Die ELG informiert betroffene Anrainerinnen und Anrainer klar, nachvollziehbar und auf Basis gesicherter Erkenntnisse. Parallel werden die mit Behörden und Fachstellen abgestimmten Maßnahmen vorbereitet.

Die wichtigsten Fragen und Antworten werden hier laufend aktualisiert.

Kontakt aufnehmen
Eine Ombudsstelle steht Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Diese erreichen Sie unter:

Die ELG informiert frühzeitig, sachlich und nachvollziehbar. Gesicherte Erkenntnisse, laufende Maßnahmen und offene Fragen werden klar getrennt; neue Informationen werden nach fachlicher Prüfung aktualisiert.

Hinweis:
Diese Informationen werden aktualisiert, sobald neue fachlich geprüfte Erkenntnisse vorliegen. Stand: 19. August 2026
Was sind PFAS?

PFAS ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Diese Stoffgruppe wurde aufgrund ihrer technischen Eigenschaften in vielen Bereichen eingesetzt, unter anderem auch in bestimmten Feuerlöschschäumen. PFAS bauen sich in der Umwelt nur sehr langsam ab. Deshalb werden sie heute besonders genau untersucht und strenger reguliert.

Warum gilt das Tanklager Lannach als Altlast?

Der Standort wurde nach den Untersuchungen gemäß Altlastensanierungsgesetz als Altlast der Prioritätenklasse 1 beurteilt. Die PFAS-Einträge stehen nach der Beurteilung des Umweltbundesamts im Zusammenhang mit historischen Feuerlöschübungen seit der Inbetriebnahme 1980. Die nächsten Sicherungs- und Sanierungsschritte werden mit den zuständigen Behörden und Fachstellen vorbereitet.

Wo findet man diese organischen Fluorverbindungen in unserem Alltag noch?

PFAS wurden beziehungsweise werden je nach Produkt unter anderem in wasser- und schmutzabweisenden Textilien, Imprägnierungen, bestimmten Lebensmittelkontaktmaterialien, Beschichtungen, Kosmetika und Feuerlöschschäumen eingesetzt. Ob ein konkretes Produkt PFAS enthält, hängt von Zusammensetzung und Herstellungszeitraum ab.

Gibt es aktuell gültige Grenzwerte für PFAS-Belastung in Lebensmitteln und Trinkwasser?

Seit 1. Jänner 2023 gelten in der EU Höchstgehalte für PFOS, PFOA, PFNA, PFHxS und deren Summe in ausgewählten Lebensmitteln. Für Trinkwasser gilt in Österreich seit 12. Jänner 2026 für die ‚Summe PFAS‘ aus 20 Einzelsubstanzen ein Parameterwert von 0,10 µg/l.

Welche Ergebnisse liegen vor? Stand 18. August 2026

Die Untersuchungen bestätigen eine erhebliche PFAS-Belastung von Untergrund und Grundwasser. Das Umweltbundesamt hat den Standort als Altlast der Prioritätenklasse 1 beurteilt. Es beschreibt eine mehr als 500 m lange und rund 500 m breite PFAS-Fahne; die genaue Ausdehnung und geeignete Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen werden weiter untersucht. Details finden Sie im offiziellen Bericht des Umweltbundesamts.

Seit wann liegen die erhöhten PFAS– Werte vor?

Erhöhte PFAS-Werte wurden im Rahmen systematischer Untersuchungen ab 2021 festgestellt. Die Verunreinigung selbst ist historisch älter und hat sich nach heutigem Kenntnisstand über Jahrzehnte im Zusammenhang mit Feuerlöschübungen seit der Inbetriebnahme 1980 aufgebaut. Der Schwerpunkt der Detailuntersuchungen lag 2024 und 2025.

Was bedeuten die Werte gesundheitlich?

Eine pauschale Aussage dazu wäre nicht seriös. Gesundheitliche Fragestellungen müssen immer im konkreten Zusammenhang von Belastungssituation, Nutzung und fachlicher Bewertung betrachtet werden. Genau deshalb werden diese Fragen gemeinsam mit unabhängigen Fachleuten und den zuständigen Stellen geprüft.

Der aktuelle Stand

Zwischen 2021 und 2025 wurden Boden, Untergrund, Grundwasser, Oberflächenwasser und ausgewählte, lokal erzeugte Lebensmittel untersucht. Das Umweltbundesamt beurteilte den Standort als Altlast der Prioritätenklasse 1. Es empfiehlt eine Variantenstudie, weitere hydrogeologische Untersuchungen und ein regelmäßiges Grundwassermonitoring. Die ELG bereitet diese Schritte in Abstimmung mit den zuständigen Behörden vor.

Warum ist das Thema für Anrainer:innen relevant?

Die PFAS-Belastung reicht über das Betriebsgelände hinaus. Das Umweltbundesamt beschreibt eine mehr als 500 m lange und rund 500 m breite Schadstofffahne, betroffene Haus- und Nutzwasserbrunnen, einen inzwischen vom Netz genommenen kommunalen Trinkwasserbrunnen sowie PFAS-Einträge in die Kainach. In einzelnen Proben von Hühnerei, Hühnerleber und Fisch wurden gesetzliche Höchstgehalte überschritten; wegen der begrenzten Probenzahl sind daraus keine allgemeinen Schlussfolgerungen abzuleiten.

Wie steht es um die Qualität des Trinkwassers?

Ein kommunaler Trinkwasserbrunnen wurde aufgrund der PFAS-Belastung vom Netz genommen. Nach dem aktuell vom Wasserverband beziehungsweise der Behörde bestätigten Stand wird das öffentliche Trinkwassernetz nicht aus diesem betroffenen Brunnen versorgt. Aktuelle Auskünfte zur Qualität der öffentlichen Wasserversorgung erteilt der Wasserverband Lannach–St. Josef.

Wann bin ich persönlich betroffen?

Ob Ihr privater Brunnen betroffen ist, hängt von seiner Lage, den Untersuchungsergebnissen und der tatsächlichen Nutzung ab. Haushalte, die nach dem damaligen Kenntnisstand als betroffen oder potenziell betroffen eingestuft wurden, informierte das Land Steiermark 2023 gezielt. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich bitte an die Ombudsstelle.

Wie groß ist das betroffene Gebiet?

Das Umweltbundesamt beschreibt im Grundwasserabstrom des Tanklagers Lannach eine mehr als 500 m lange und rund 500 m breite PFAS-Fahne. Die genaue seitliche und vertikale Ausdehnung wird weiter untersucht.

Kann ich meinen Grundwasserbrunnen im Garten verwenden?

Das Grundwasser im Bereich des Altstandorts und im Abstrom ist mit PFAS verunreinigt; seine Nutzungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Vor einer Nutzung zum Trinken, Kochen, Bewässern, Tränken oder für ähnliche Zwecke ist die Eignung im Einzelfall fachlich zu prüfen. Bitte wenden Sie sich an die Ombudsstelle.

Kann ich meinen Pool mit Grundwasser befüllen?

Privates Grundwasser aus dem Abstrombereich sollte ohne vorherige Einzelfallprüfung nicht zur Poolbefüllung verwendet werden. Bitte wenden Sie sich zur Klärung an die Ombudsstelle.

Kann ich mein Gartengemüse weiterhin verwenden?

Im Einzelfall sollte fachlich geprüft werden, ob Grundwasser aus dem Bereich der Schadstofffahne zur Gemüsebewässerung geeignet ist und ob damit bewässertes Gemüse verzehrt werden kann. Bitte wenden Sie sich an die Ombudsstelle.

Ist Brunnenwasser als Tränkwasser für Nutztiere derzeit geeignet?

Die Eignung von Grundwasser aus dem Bereich der Schadstofffahne als Tränkwasser für Nutztiere sollte im Einzelfall fachlich geprüft werden. Bitte wenden Sie sich an die Ombudsstelle.

Welche Maßnahmen laufen aktuell seitens der ELG?

Die ELG bereitet in Abstimmung mit Behörden und Fachleuten eine Variantenstudie sowie weitere hydrogeologische Untersuchungen vor. Ziel ist, geeignete Maßnahmen zur kurzfristigen Verringerung der Ausbreitung und zur langfristigen Sanierung zu bewerten. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse werden die nächsten technischen Schritte festgelegt. Eine endgültige Sanierungsvariante steht noch nicht fest.

Wie lange wird die Sanierung dauern?

Derzeit lässt sich die Dauer nicht belastbar angeben. Sie hängt von der gewählten Maßnahmenvariante, der technischen Auslegung, den erforderlichen Genehmigungen und der nachgewiesenen Wirksamkeit ab. Sobald ein belastbarer Zeitplan und überprüfbare Meilensteine vorliegen, veröffentlicht die ELG diese und berichtet regelmäßig über den Fortschritt.

Wer kann meine Fragen beantworten?

Für Fragen und Anliegen steht eine extern organisierte Ombudsstelle als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Sie dokumentiert Anliegen, koordiniert die fachliche Klärung und sorgt für Rückmeldung; sie ersetzt weder Behörde noch Rechts- oder medizinische Beratung.